- Ansatz für das Defektmanagement
- Qualitätsattribute Ansatz
- ISO-Diagramm zur Software-Produktqualität
Softwarequalität ist ein Bereich der Forschung und Praxis, der die wünschenswerten Eigenschaften von Softwareprodukten beschreibt.
Es gibt zwei gängige Ansätze für die Softwarequalität:
Ansatz für das Defektmanagement
Ein Softwarefehler kann als jedes Versäumnis betrachtet werden, die Anforderungen des Endbenutzers zu erfüllen. Häufige Fehler sind fehlende oder missverstandene Anforderungen sowie Fehler im Design, in der Funktionslogik, in den Datenbeziehungen, in der zeitlichen Planung von Prozessen, in der Gültigkeitsprüfung, in der Codierung usw.
Der Ansatz der Fehlerverwaltung basiert auf dem Zählen und Verwalten von Fehlern. Defekte werden in der Regel nach Schweregrad kategorisiert, und die Zahlen in jeder Kategorie werden für die Planung verwendet. Ausgereiftere Softwareentwicklungsunternehmen verwenden Tools wie Defect Leakage Matrices (zum Zählen der Anzahl von Defekten, die Entwicklungsphasen durchlaufen, bevor sie entdeckt werden) und Kontrollkarten, um die Leistungsfähigkeit des Entwicklungsprozesses zu messen und zu verbessern.
Qualitätsattribute Ansatz
Dieser Ansatz zur Softwarequalität wird am besten durch festgelegte Qualitätsmodelle, wie ISO/IEC 25010:2011, veranschaulicht. Das Qualitätsmodell ist der Grundstein für ein System zur Bewertung der Produktqualität. Das Qualitätsmodell legt fest, welche Qualitätsmerkmale bei der Bewertung der Eigenschaften eines Softwareprodukts berücksichtigt werden sollen.
Die Qualität eines Systems ist der Grad, in dem das System die erklärten und implizierten Bedürfnisse der verschiedenen Interessengruppen erfüllt und somit einen Wert darstellt. Die Bedürfnisse dieser Interessengruppen (Funktionalität, Leistung, Sicherheit, Wartbarkeit usw.) sind genau das, was im Qualitätsmodell dargestellt wird, das die Produktqualität in Merkmale und Untermerkmale kategorisiert.
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Dieser Standard beschreibt eine Hierarchie von acht Qualitätsmerkmalen, die jeweils aus Untermerkmalen bestehen:
- Funktionale Eignung
- Verlässlichkeit
- Bedienbarkeit
- Leistungseffizienz
- Sicherheit
- Kompatibilität
- Instandhaltbarkeit
- Übertragbarkeit
Darüber hinaus definiert der Standard ein Modell für die Nutzungsqualität, das aus fünf Merkmalen besteht:
- Effektivität
- Effizienz
- Genugtuung
- Sicherheit
- Benutzerfreundlichkeit
Fazit
Ein festes Softwarequalitätsmodell ist oft hilfreich, um ein Gesamtverständnis von Softwarequalität zu entwickeln. In der Praxis hängt die relative Bedeutung bestimmter Softwaremerkmale in der Regel von der Softwaredomäne, dem Produkttyp und der beabsichtigten Verwendung ab. Daher sollten die Softwareeigenschaften für jedes einzelne Produkt definiert und als Leitfaden für die Entwicklung verwendet werden.
Quality Function Deployment ist ein Verfahren zur Entwicklung von Produkten auf der Grundlage von Merkmalen, die sich aus den Bedürfnissen der Benutzer ergeben.
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